Mastersliga, Jugend B, Schüler B. Wettkampfeinsatz für (fast) die ganze Familie.
Am Wochenende 23. & 24. August fanden beim 41. Viernheimer Triathlon Wettkämpfe für Lenia, Liam und mich statt. Simone musste, wie schon in der Vorwoche beim Gießener Stadtlauf, verletzungsbedingt auf einen Start verzichten. Für die Kinder war es ihr erster Start bei einer Hessenmeisterschaft, diese wurde als HM Nachwuchs am Vortag der Mastersliga ausgetragen.
Lenia startete in der Klasse Schüler B über 200m schwimmen/ 5km Radfahren/1km laufen und Liam innerhalb der Jugend B (400m schwimmen/ 10km Radfahren/2.5km laufen).
Geschwommen wurde im 50m-Waldschwimmbad auf 7 Bahnen zu jeweils 8-9 Starterinnen und Startern. Nichts für unsere Kinder die diese „Prügelei“ auf den ersten 25m noch nicht gewohnt sind und erst nach der ersten Wende so richtig ins schwimmen kommen. Dann aber läuft es, allerdings mit bereits Rückstand auf die Führenden. Denn schwimmen können die Kinder auf diesem Niveau alle, bereits schneller als viele der erwachsenen Starter. Die größten Zeitunterschiede entstehen, sowohl bei den Schülern als auch bei den Jugendlichen, auf dem Rad, der Disziplin in der das Wachstum den stärksten Einfluss auf die Leistung hat. Liam wurde unter 30 Startern 6. und Lenia belegte den 7. Platz (26 Starterinnen). Wie immer das Wichtigste im Ziel war die Antwort auf die Frage „Hat es Spaß gemacht?“
JA!
Ergebnis Schüler B

Ergebnis Jugend B

Am Sonntag wurde dann die Olympische Distanz (1.500m/40km/10km) ausgetragen. Neben der Gesamtwertung aller rund 400 Starterinnen und Startern gab es auch die Wertung der Mastersliga innerhalb derer ich für meinen Verein Tri-Team-Gießen an den Start ging. Nach den überwiegend flachen Radstrecken der Wettkämpfe dieser Saison freute ich mich regelrecht auf die bekannt selektive Streckenführung in Viernheim. Dadurch entfallen ganz natürlich die Diskussionen im Ziel über unfaire Rennverläufe. Geschwommen wurde, ohne Neopren, im Wiesensee Hembsbach. Von dort ging es mit dem Rad von 85 m Höhe auf die Juhöhe (390 m). Danach war das Feld vor sortiert. Obwohl mein Wattmesser mir in tiefroter Farbe anzeigte, dass das jetzt doch zu hart ist, kam ich richtig gut den Anstieg hoch und setzte mich an die Spitze der Mastersliga und der AK50. Im weiteren Verlauf der Strecke kamen noch zwei weitere, nennenswerte Anstiege bevor wir bei KM 20 durch den Saukopftunnel fuhren. Dieser unterquert nördlich von Weinheim den Westkamm des Odenwaldes und ist 2715 m lang. Anschließend ging es nur noch flach zur 2. Wechselzone im Viernheimer Stadion. Auf den abschließenden 10 Lauf Kilometern lief ich deutlich schneller als die Konkurrenz und gewann sowohl die Mastersliga als auch die AK50 in der Gesamtwertung.
Ergebnis Mastersliga

Ergebnis AK50 Gesamtwertung













