Erneuter Gesamtsieg – trotz unerwarteter Anforderungen.
Fünfter Sieg beim sechsten Start und das nur sechs Tage nach der Mitteldistanz in Frankfurt. 1500m schwimmen, 44km Crossrad und 10km Crosslauf, das waren bisher und jetzt die erwarteten Anforderungen. Aber dieser Sommer bringt unerwartete Herausforderungen mit sich. Wie bereits in Darmstadt gab es eine Warnung des Gesundheitsamts, Blaualgen. In Darmstadt löste sich das Problem schnell wieder auf, jetzt in Lich nicht. Anhaltend blieb die Warnung bestehen und beim Eintreffen am Wettkampfort wurden wir mit den neuen Anforderungen konfrontiert, mitten im Sommer wurde aus einem Triathlon ein Duathlon. Statt 1.500m schwimmen musste zu Beginn gelaufen werden und das Tagesmenü bestand somit aus 5km laufen/44km Rad/10km laufen. Duathlon im Sommer, sechs Tage nach einer Mitteldistanz – nicht das, was ich mir freiwillig ausgesucht hätte.

Das Auftaktschwimmen hatte mir in den letzten Jahren immer die Möglichkeit gegeben, mit einem guten Vorsprung auf die wichtigsten Konkurrenten zum Radfahren zu wechseln, das wurde jetzt schwerer bzw. musste ich dafür deutlich mehr an Kraft investieren. Es waren auch nur 17 Sekunden, die ich herauslaufen konnte und diese hatte der Zweite, der in der M30 startende Jan-Erik Brauer, schnell aufgeholt. Nach ca. Radkilometern war er an mir dran. Da es im Cross Triathlon kein Windschattenverbot gibt und ich kein Interesse an einem taktischen Rennen hatte, schüttelte ich ihn aber schnell wieder ab und fuhr 2 Minuten Vorsprung bis in die Wechselzone heraus. Mit der schnellsten Laufzeit baute ich diesen dann noch bis auf über 6 Minuten aus und gewann erneut.
Den Kraftausdauer betonten Cross Wettkampf nutze ich ganz bewusst zur Vorbereitung auf die in 2 Wochen stattfindende Hessenmeisterschaft über die Olympische Distanz. Dort in Viernheim geht es zwar wieder auf die Straße zurück, allerdings mit einer der herausforderndsten Radstrecken die man in Deutschland finden kann.