In Würselen reichte es zum Saisonabschluss noch einmal zur Bronzemedaille.

10km (9.6) laufen/40km (38) Rad/ 5km (5.3) laufen galt es, auf überwiegend flachen Strecken, bei etwas Regen und Wind zu bewältigen.

Duathlon und ich, das ist eine schwierige Beziehung. Ich mag die Wettkämpfe als sinnvolle Vorbereitung auf die Triathlon Saison oder, wie jetzt in Würselen, als Ausklang des Wettkampfjahres. Dabei überrasche ich mich zeitweise selbst, wie im April in Halle mit dem DM Titel über die Duathlon-Sprintdistanz, meistens ist es aber eine Beziehung mit der ich einfach nicht warm werde. Zum einen liegt das an der deutlich niedrigeren Relevanz im Vergleich zu einer DM im Triathlon, zum anderen daran, dass ich immer wieder mit Problemen im Wettkampf kämpfen muss, die ich nicht in den Griff bekomme und die mich an besseren Leistungen hindern. Während im Triathlon eine lange barfuß Passage auf Asphalt mir keine oder wenige Probleme bereitet, zerstört diese im Duathlon meine Fußmuskulatur derart, dass ich auf den ersten Rad Kilometern Druck rausnehmen muss und auf dem oder sogar den ersten Laufkilometern des finalen Laufs nur mehr oder weniger joggen kann. In Würselen wieder genauso geschehen.

Die Startliste verriet mir bereits im Vorfeld, dass die AK50 mal wieder äußerst stark besetzt war, das Endresultat mit 3 Männern der AK50 in den Top10 overall belegt das. Unabhängig von den oben geschilderten Problemen und dem damit verbunden Zeitverlust war ich den ersten Beiden der AK, trotz guter Laufleistung im ersten Lauf und einem guten Radfahren klar unterlegen. Obwohl ich bis Ende der Radstrecke voll mit im Kampf um Gold war, erwartete ich nicht mehr als die Bronze-Platzierung. Vom Radabstieg, durch die Wechselzone bis Anfang Kilometer 2 beim Laufen verlor ich dann, ohne dass ich mich dagegen „wehren“ konnte die 2 Minuten die ich auf den späteren Sieger dann auch im Ziel Rückstand hatte. Danach blieb der Abstand nach Vorne konstant oder wurde auf Platz 2 etwas kleiner.

Trotzdem war ich im Ziel zufrieden, gegen Ingo und Marco im Duathlon zu „verlieren“ ist OK, die Beiden haben wirklich was drauf und sich mit extrem starken Leistungen ihre Resultate verdient.

Ergebnis AK50

Mich lässt der Wettkampf motiviert zurück im Winter dranzubleiben, um 2027 eine mindestens ähnlich gute Saison wie diese haben zu können. Die „Duathlon-Fragezeichen“ bleiben allerdings, was nicht weiter schlimm ist, alles was im nächsten Jahr an Höhepunkten kommt werden Triathlons sein. Die nächsten 3 Monate stehen daher voll im Zeichen von Grundlagenarbeit, aufgelockert von dem ein oder anderen Trainingsrennen.